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Soziales & Teilhabe

Oldenburg soll für alle lebenswert sein – unabhängig von Einkommen, Herkunft, Alter oder Einschränkungen. Wir setzen auf Teilhabe im Alltag, Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und kluge Prävention, damit soziale Probleme gar nicht erst größer werden.

Unsere Leitlinien

  • Barrierefreiheit zuerst: Haltestellen, Wege, Infosysteme und digitale Angebote müssen für alle nutzbar sein – inklusive taktiler Leitstreifen, guter Kontraste und sicherer Querungen.
  • Prävention statt teurer Reparatur: Schutz von Kindern und Jugendlichen (u. a. Regulierung von Lachgasverkauf), Suchtprävention und frühe Hilfen.
  • Respekt im Alltag: Öffentliche Räume, die Begegnungen ermöglichen – Sitzgelegenheiten, sichere Schulwege, saubere, gut beleuchtete Plätze.
  • Gerechtigkeit & Gesundheit: Niedrigschwelliger Zugang zu Gesundheits- und Hygieneleistungen (z. B. kostenlose Menstruationsartikel in kommunalen Einrichtungen).
  • Breitensport & Ehrenamt stärken: Priorität für Angebote, die viele erreichen – statt reiner Profiprojekte.
  • Tierschutz ernst nehmen: Tierleidfreie Volksfeste als städtischer Standard.
  • Stadtteiltreff in jedem Stadtteil: Für ein gutes Miteinander braucht es Begegnungsräume.

Was wir konkret fordern

  • Barrierefrei vor schön: Bei Umbauten an Haltestellen und Wegen gilt volle Barrierefreiheit als Muss – mit Abnahme gegen Checklisten und Nutzerfeedback aus der Praxis.
  • Schutz Minderjähriger: Kommunale Regelung gegen den Verkauf/Weitergabe von Lachgas an Minderjährige; konsequente Kontrolle von Automaten und Kiosken.
  • Teilhabe im Alltag: Mehr Sitzbänke und sichere Aufenthaltsorte, besonders in dicht bebauten Quartieren (z. B. Nadorst) und an Schulwegen.
  • Unkomplizierte Hilfe: Kostenlose Menstruationsartikel in städtischen Einrichtungen (Schulen, Kitas, Beratungsstellen) als Standard.
  • Tierleidfreie Märkte: Keine Ponykarussells & Co. auf städtischen Veranstaltungen.

Was wir bereits angestoßen haben

  • Kostenlose Menstruationsartikel: Unterstützung des Beschlusses zur Bereitstellung in Berufsschulen und Ausweitung auf weitere städtische Einrichtungen.
  • Lachgas: Antrag zur Regulierung/Verbot der Abgabe an Minderjährige – trotz Vertagung weiterverfolgt.
  • Barrierefreiheit an Haltestellen: Mängel aufgezeigt und Nachbesserungen eingefordert (u. a. taktile Leitführung, Kontraste, Hindernisfreiheit).
  • ÖPNV besser erreichbar: Vorschlag Ringbuslinie für direkte Verbindungen zwischen Stadtteilen – verbessert soziale Teilhabe ohne Umweg Innenstadt.

So messen wir Erfolg

  • Anteil barrierefrei abgenommener Haltestellen/Querungen steigt jährlich.
  • Belegbare Nutzung von Menstruationsartikel-Angeboten in städtischen Einrichtungen.
  • Weniger gemeldete Vorfälle im Zusammenhang mit Lachgas bei Minderjährigen.
  • Mehr Aufenthaltsqualität: Bänke, Schatten, kurze Wege – besonders in dicht bebauten Quartieren.

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